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Vereinsgründung und frühe Jahre

Gleich zwei Vereine wurden im damals schon fußballbegeisterten Endenich gegründet, 1908 der Fußballclub FK Viktoria und 1911 der Fußballclub FC Alemannia. Im Jahre 1920 sind beide zum Fußballverein FV 08 Endenich vereinigt worden.

In der Gaststätte Oelpenich an der Endenicher Straße wurde im Jahre 1908 die Satzungen aufgestellt, denn man wollte einen richtigen Verein haben, und man wollte siegen, deshalb sollte der Klub Viktoria heißen. Den Vorsitz übernahm für die ersten Jahre Willi Eischeidt, der dann von Peter Gerfelder abgelöst wurde.

Bei einem Fass Bier im Flodeling wurde im Jahre 1911 von einigen sportbegeisterten Jungen der Fußballclub Alemannia gegründet. Als erster Fußballplatz diente ein abgeerntetes Feld am Schieffelingsweg; später stellte die Familie Nathan eine Fläche ihres Ziegeleigeländes zur Verfügung. Gespielt wurde ohne feste Regeln, meist spielte man bis zur Entscheidung. Kurz vor dem Zusammenschluss 1920 gelang es noch bei den Vaterländischen Festspielen in die A-Klasse zu gelangen. Anton Kastenholz war lange Zeit Vorsitzender der Alemannia.

Die Anschaffung eines Balles und der Kreide, die im Sack zu jedem Spiel mitgeschleppt werden musste, erforderte in den Anfangszeiten schon Entbehrungen. Wenn das Startgeld für einen Wettkampf nicht zusammenkam, mussten alle Spieler ihr Sonntagsgeld zusammenlegen. Zu jedem Spiel wurden die Torlatten mitgenommen und zuvor die Schuhbänder sorgfältig mit Kreide geweißt.


Eröffnung des Sportplatzes am Pfaffenweiherweg (Datum unbekannt)

Im Jahre 1919 trat der Verein dem Westdeutschen Spielverband bei. Das angesetzte Befähigungsspiel gegen den Beueler Spielverein wurde zwar mit 5:1 gewonnen, aber vorher musste noch ein Spieler von seiner eigenen Hochzeit geholt werden. Denn ohne Josef Radermacher werde man verlieren. Er schoss dann auch prompt zwei Tore an seinem Hochzeitstag.

Das Nachrichtenblatt des Westdeutschen Spielverbandes "Fussball und Leichtathletik" berichtet in seiner Ausgabe Nr. 46 vom 10.11.1920 über die Gruppeneinteilung. Nachdem spielte der Fussballverein Endenich in der B-Gruppe 1 mit den Mannschaften Spielverein Menden, Bonner Ballspielclub, Sport-Club Euskirchen, FC Hertha Bonn-Süd und Sportverein Poppelsdorf.

 
Sportplatz an der Richard-Wagner Str., erbaut 1902, Aufnahme ca. 1927
Die Spielstätte wurde vorwiegend vom Bonner FV genutzt.

Die Tribüne fiel 1920 einem Feuer zum Opfer. Von den fälligen 50.000 Reichsmark wurden 35.000 Reichsmark von der Stadt übernommen. Die Rückzahlung erwies sich dank der aufkommenden Inflation als sehr einfach. Während der Inflationszeit reichte dazu ein Stundenlohn.

In der Ausgabe Nr. 38 des Nachrichtenblattes "Fussball und Leichtathletik" aus dem Jahre 1923 war zu lesen: "Folgende Vereine werden mit je drei Millionen Mark wegen Nichtanforderung von Schiedsrichtern bestraft: FC Alemannia Beuel, Godesberger Fußball-Verein, FV Bonn-Endenich, Turn und Spielverein Oberlar............"


FVE 1925 - Das Foto stammt aus der Festschrift zum 50-jährigen Jubiläum

 
FVE - Aufnahmejahr aufgrund der Trikots wahrscheinlich Mitte 1920

 
FVE - Aufnahmejahr aufgrund der Trikots wahrscheinlich Mitte 1920

 
FVE 1927

 
 
Die I. Mannschaft des FV.08 als sie anlässlich des silbernen Jubiläums im Jahre 1933 die I. Mannschaft des BFV,
die u.a. mit Heidemann, Stadler, Röser in starker Besetzung antrat, mit 5:3 schlagen konnte.
von links nach rechts: Hans Laux, Joh. Lohmüller †, Karl Lohmer, Jupp Nettekoven, Franz Krevel, Peter Schmitz, Math. Nettekoven †, Alfred Bucherer, Albert Münz.
knieend: Hans Scheer, Willi Bach †, Willi Köckeritz, Albert Lukasewitz †.
(Das Foto erschien mit den Namen in der Festschrift zum 50 Jährigen Jubiläum und wurde uns in verbesserter Auflösung vom Urenkel von Franz Krevel zugesandt)


Postkarte mit der FVE-Aufstellung - vermutlich auch Anfang bis Mitte 1930
Die Postkarte wurde eigesandt vom Urenkel von Franz Krevel

30 Jahre FVE

Auszug aus dem Artikel des General-Anzeigers vom 28.11.1938:

Stiftungsfest des FV Endenich 08

Am Samstagabend beging der Fußballverein Bonn-Endenich im festlichen Rahmen sein 30jähriges Bestehen im Hotel Krause. Der große Saal war prächtig geschmückt. Den einleitenden Begrüßungsworten des Vereinsführers Josef Strunk, die der großen Zahl der erschienenen Mitglieder, deren Familien und den Gönnern und Freunden des Vereins galten, schloß sich der besondere Willkommensgruß für den Stadtrat Reinarz, den Kreissportwart Daub sowie dem Kreisfachwart Nettesheim an. In ehrenden Worten gedachte der Vereinsleiter der im Kriege gefallenen 19 Kameraden der beiden Vereine FK Viktoria und FK Alemannia.

Der Männergesangsverein  Bonn-Endenich 1844 brachte unter der Leitung von Musikdirektor Kraus zwei Lieder zu Gehör. Hanni Bernds steppte sich sodann in die Herzen der Jugend hinein. Zimmer und Schäfer vom Radtouristenverein 1911 Bonn-Endenich sahen wir wiederum im Zweier-Kunstfahren. Hier in ihrer engeren Heimat traten sie nicht nur leistungsmäßig sehr gut hervor, sondern hatten auch einen festen starken Beifall zu verzeichnen.

Anschließend ergriff Stadtrat Reinarz das Wort zur Ehrung verdienstvoller Mitglieder und führte aus, dass er gekommen sei, um erstens den Vereins zu ehren und zweitens die Gründer des Vereins, die 30 Jahre Mitglieder des FV Bonn-Endenich sind, gemeinschaftlich zu ehren und zu würdigen. Es gelte also, heute fünf Mann zu ehren, die 30 Jahre dem Verein die Treue gehalten hätten. Es sei wohl leicht, dem Verein die Treue zu halten, wenn es ihm gut gehe, schwer jedoch sei es, wenn es dem Verein schlecht gehe. Und so überreichte Stadtrat Reinarz den Mitgliedern Peter Pütz, Johann Feuser, Gerhard Büchem und Heinrich Bungart zur Anerkennung ein Diplom des Verbandes, während das sich sehr um das Vereinsgeschehen verdient gemachte Mitglied Anton Hamecher für den Ehrenbrief ausgewählt und vorgeschlagen wurde, der dem langjährigen Jugendleiter des FV Endenich in den nächsten Tagen zugeht.

Der Vorsitzenden des Ortsausschusses von Endenich überbrachte weiter die Glückwünsche der Ortsvereine, wies auf die Kameradschaft zwischen den Endenicher Vereinen hin und überreichte dem Vereinsführer ein willkommenes Geldgeschenk. Unter Musikdirektor Kraus sang der Männergesangsverein  Bonn-Endenich 1844 noch zwei Lieder, und schließlich sahen und hörten wir nochmals Hanni Bernds im Handglockenspiel. Es wurde für einen guten Zweck gesammelt, eine Verlosung folgte und schließlich konnte sich noch Jung und Alt viele und schöne Stunden bei der Tanzmusik der Kapelle Fred Faust erfreuen.

 

Berühmter FVEler war Torwart und Schiedsrichter

Berühmtester FVE`ler ist wohl Josef Nettekoven. Er gehörte seinerzeit zu den schillerndsten Bonner Sportpersönlichkeiten. Wegen seiner extravaganten, für die Galerie gedachten Spielweise und seiner Kapriolen, in dem er sich beispielsweise nach einem Schuss über das Tor an der Torlatte wie ein Turner hochhangelte, wurde er in Bonn nur „Spleen“ genannt. Der aus der eigenen Jugend hervorgegangene Nettekoven wechselte später zum Bonner FV und war als Torhüter an vielen Siegen der „Schwarzjacken“ beteiligt. Nach dem zweiten Weltkrieg hatte er großen Anteil am Wiederbeginn der Endenicher Fußballspiele. Hier spielte er ab 1946 sogar wieder aktiv beim FVE.
Ab 1949 betätigte er sich zuerst bei kleineren Vereinen als Schiedsrichter, dann schon nach einem halben Jahr nur noch bei Oberligaspielen. Ein weiteres Jahr später pfiff Nettekoven schon die Spiele um die Deutsche Meisterschaft. Im Jahre 1952 leitete er vor 100.000 Zuschauern im Berliner Olympiastadion das Gruppenspiel um die Deutsche Meisterschaft zwischen Tennis-Borussia Berlin und dem VfB Stuttgart sowie das Endspiel in Ludwigshafen am 22.06.1952 vor 80.000 Zuschauern zwischen dem 1.FC Saarbrücken und dem VfB Stuttgart (2:3).
Nettekoven betrieb in der Adolfstraße eine Werkstatt für handgeschmiedete Beleuchtungskörper und Kunstgewerbeartikel.


FVE - Aufnahmejahr vermutlich 1946-1949
unten links knieend Josef Nettekoven, stehend sechster von links Theo Hardt


FVE - Aufnahmejahr unbekannt, vermutlich Mitte 1940

Bezirksliga in den 50ziger Jahren

Sportlich ging es für den FVE rauf und runter. So spielt man ab der Saison 1951/52 sieben Jahre lang in der Bezirksliga. Dort durften die Endenicher auf dem Uni-Sportplatz bei Lokalderbys, z.B. gegen Preußen Duisdorf, bis zu 600 Zuschauer begrüßen.


FVE 1950/51 - Das Foto stammt aus der Festschrift zum 50-jährigen Jubiläum

Bezirksligamannschaft, Aufnahme 1954

Bilder und Text aus der Festschrift zum 50 jährigen Vereinsjubiläum

Es war im Jahre 1908 in der Küche bei Oelpenich

Es leben noch viele unter uns, die sich gut daran erinnern können, wie die Welt vor fünfzig Jahren ausgesehen hat. Aber auch Ihnen scheint die damalige Zeit unwirklich und in endlose Ferne gerückt. Es ist in dem halben Jahrhundert, das hinter uns liegt, viel geschehen. Den Sportsleuten vor allen kommen jene fernen Tage wie ein Märchen vor, das man Ihnen einmal in der Kindheit erzählt hat. Und warum ist alles so unfassbar geworden, was um die früheren Sportplätze herum geschah ? Es war ein Idyll, das von der späteren Entwicklung ganz einfach rücksichtslos hinweggefegt worden ist. Daher meinen sogar die Männer, die es damals erlebt haben, sie hätten es nur geträumt.

Über den Fußballklub „Viktoria 08“

Man schrieb das Jahr 1908. Auch im Bonner Vorort Endenich gab es zwei jener eigentümlichen Vereinigungen, auf die der geruhsame Bürger wie auf verdächtige und übergeschnappte Sektierer schauten. Aber so schlimm waren sie doch gar nicht, die eben aus der Schule Entlassenen, die in der Stadt sich an den Fußballspielen des Bonner FV oder der Borussia, Normania, Germania und wie sie damals alle hießen - die ersten Bonner Fußballvereine nämlich - begeistern konnten, große Vorbilder sahen und nun selbst daran gingen, auch in Endenich  den Fußball „hoffähig“ zu machen. So hatte das Oberdorf, aber auch Unterdorf eine Mannschaft, die mit mehr oder weniger Erfolg die ersten Gehversuche machten. Eines Abends traf man sich in der Küche der Wirtschaft Oelpenich, da die Gaststube für die damaligen Pioniere - weil sie Jugendliche waren, nicht betreten werden durfte. In dieser Küche geschah es dann. Man steckte die Köpfe zusammen: „Wir werden etwas gründen!“ und sie führten aus, was sie schon seit Monaten beschlossen hatten, die Hubert Hoff, Heinrich Bungardt, Theo Pütz (diese drei leben von den Gründern allein noch), Adam Feuser, Wilhelm Jeuk, Josef Radermacher, Peter Ritzdorf, Josef Heinen, „Men“ Heuskel, „Bubi“ Schmitz, Richard Tapper, Toni Wißkirchen, Josef Sauer, Severin Henseler, Adolf und Mathias Kratz, Johann Eischeidt u.a. Man gründete den Fußballklub „Viktoria 08“ und Willi Eischeid übernahm in den ersten Jahren den Vorsitz, dem Peter Gerfelder folgte, der den Klub bis zur Vereinigung mit der „Alemannia“ im Jahre 1920 führte.

Sie waren glücklich und zufrieden

Wie viel wäre über die „Pfadfinder“ des Endenicher Fußballsports zu sagen ! Über die Endenicher Pioniere, die selig, von ihrem Tun behext, alles auf sich nahmen. was diese Urzeiten ihnen auf den willigen Rücken luden. Sie trugen die ganze Glückseligkeit, das übermütige Lebensgefühl der damaligen Jugend in sich.. Sie lächelten über sich selbst und ihre Leidenschaft. Sie nannten sich Narren, als sie die Torstangen, den Sack Kalk in sengender Hitze oder im kalten Regen oder Schneegestöber von der Behausung ihres Gerätewartes Hubert Hoff oder aus der Wohnung von Mutter Radermacher, die auf Drängen ihrer sportbegeisterten Söhne Hein und Jupp den jungen Klub immer und immer wieder finanziell unterstützte, in der Sandgrube vor der Immenburg, auf eine Wiese an der Nußallee, zur Lengsdorfer Mühle oder sogar zur Bonner Hofgartenwiese trugen.

Idealismus überwand alles

Sie taten es mit brennender Liebe, denn sie wussten, dass sie ihrer wunderbaren Narrheit nicht entgehen konnten. War das Startgeld für irgendeinen Wettkampf nicht vorhanden, legten alle Spieler kameradschaftlich ihre Sonntagsgroschen zusammen - und das Spiel konnte beginnen. Ja, gerade dieser Idealismus befähigte und beflügelte die Endenicher zu den höchsten sportlichen Leistungen. Man war ja in diesen Jahren immerhin noch ein „wilder“ Verein. 1911 wurde die erste Fahne, ein von den Schwestern der „Marterkapelle“ angefertigtes Banner feierlich geweiht.

1919 trat man dem WSV bei

45 Mitglieder wurden 1914 einberufen. Viele kehrten nicht mehr in die Heimat zurück. Die Neugründung brachte 1918 einen ungeheureren Aufschwung, so dass man sich 1919 entschloß, dem Westdeutschen Spielverband beizutreten. Zwecks Klassifizierung musste die „Viktoria“ ein Befähigungsspiel gegen den damaligen Beueler Spielverein - Vorläufer des heutigen SV 06 Beuel - austragen. Das Spiel wurde zwar 5:1 gewonnen, aber bevor der Erfolg errungen werden konnte, spielte sich ein Episödchen ab, das seines Gleichen sucht. Ausgerechnet am Tage dieses wichtigen Treffens hatte Jupp Radermacher geheiratet. Da vollwertiger Ersatz fehlte, musste Jupp unter allen Umständen mitmachen. In Frack und Zylinder fuhren die Vorstandsmitglieder Peter Gerfelder und Hein Radermacher zum Hochzeitshaus nach Duisdorf, gratulierten dort dem jungen Hochzeitspaar mit herzlichen Worten und luden gleichzeitig Bräutigam Jupp ein, schnellstens den Brautfrack mit dem Fußballtrikot zu vertauschen, da für die „Viktoria“ alles auf dem Spiele stehe. Darob erstaunte Gesichter der Hochzeitstafel. Aber Peter Gerfelder muß so überzeugend gesprochen haben, dass Jupp sich erweichen ließ, mitkam, spielte, zwei Tore schoß und kurz darauf wieder in die Arme seiner junggetrauten Braut freudig und stolz zurückkehren konnte. Das waren die Jahre in denen die „Viktoria“ ihre stolzeste Zeit hatte, in der Hein Radermacher der Musterkassierer und Toni Hamecher sich unvergessliche Verdienste um die Jugend der „Viktoria“ erwarb. 1920 vereinigten sich die „Viktoria“ mit der „Alemannia“. Gehen wir daher zunächst einmal dem Werden der „Alemannia“ nach.

…..und dem Fußballklub „Alemannia“

1911 erhielt die „Vikoria“ einen Lokalrivalen in der „Alemannia“. Im Flodeling gründete sich dieses Konkurrenzunternehmen, das genau wie die „Viktoria“  einen hindernisreichen Start hatte. Immerhin wurde die Spielplatzfrage für die Alemannen gut gelöst, als die Familie Nathan ein Gelände auf ihrem Ziegel-Hof zur Verfügung stellte. Johann Feuser, Johann Wüsten, Johann Heinrich, Wilhelm und Jakob Klick, Theo Hürter, Johann Langer, Adolf Langer, Toni Scheer, Werner Oelpenich, Peter Esch u.a. waren die ersten und größten „Alemannen“. Nach dem ersten Weltkrieg tat sich der Klub durch ein beachtliches Können hervor. 1919 schafften die Alemannen die Qualifikation für das Endspiel um die Stadtmeisterschaft anlässlich der damaligen „Vaterstädtischen Festspiele“. Gegner sollte der BFV sein, der aber unverständlicherweise nicht antrat. Dafür sprang der FV Germania ein, der 2:1 geschlagen wurde. In diesen Jahren führte Anton Kastenholz die „Alemannia“, der mit seinen Getreuen frühzeitig erkannte, dass nur ein Zusammenschluß der beiden Endenicher Fußballklubs dem Endenicher Fußballsport dienlich sei.

1920 endlich vereint im FV 08 Endenich

Im Jahre 1920 kam die Vereinigung. Man hatte sich in beiden Vereinen schon lange mit dem Plan getragen, beide Klubs unter ein Dach zu bringen. Es kam zu Besprechungen in der Metzgerei und Wirtschaft Schmitz an der Hauptstraße. An einem Maiabend reichte man sich die Hände. Peter Gerfelder von der „Viktoria“ wählte man einstimmig zum ersten Vorsitzenden des neuen FV Endenich 08. Nach Gerfelder führten Toni Koep, später Franz Gessert die Geschicke des Vereins, der sich prächtig entwickelte. Was fehlte war eine vernünftige Platzanlage. Und eines Tages war der neue Platz fertig. Er hatte Schweiß, Mühen und Sorgen gekostet. Ein glückliches Geschick wollte es, dass Albert Münz von Essen kommend, 1927 das Vereinslokal übernahm. Gleich am Tag seiner Ankunft erwarb er sich die Sympathien der Endenicher Fußballer, die in ihm den echten Sportkameraden erkannten und ihm beim Einzug tüchtig mithalfen. Münz revanchierte sich durch Rat und Tat in sportlichen Angelegenheiten. Er war der nimmer müde werdende „Motor“ in der Sportplatzangelegenheit, der zum 25jährigen Stiftungsfest im Jahre 1933 seiner Bestimmung übergeben werden konnte. Eine Interessen-Gemeinschaft mit dem TV Endenich, ein freiwilliger Arbeitsdienst beider Vereine, Stiftungen großzügiger Förderer (Holzzaun) und eine vom Koblenzer Reichsvermögensamt  erworbene Baracke (250 Reichsmark) waren die Mosaiksteine, aus denen die neue Platzanlage zusammengetragen wurde. Die Einweihungsspiele wurden zu großen Erfolgen für den FV Endenich 08. Ein 5:3 Sieg gegen den BFV, ein Remis gegen die Tura (3:3) und ein 5:2 gegen eine Kreisauswahl war die Krönung der Festwoche. Unter den Förderen des Vereins taten sich Prof. Alfred Bucherer und Oberstleutnant von Hymnen besonders hervor. Dankbar erinnert man sich noch heute dieser großen, selbstlosen und dem Sport sehr aufgeschlossenen Männer.

Neuaufbau nach dem zweiten Weltkrieg

Fast hätte man fürchten müssen, nach dem schrecklichsten aller Kriege, sei die Freude am Sport vorbei, weil man ganz einfach die Leichtigkeit des Herzens nicht mehr aufbringen könne, die zu ihm gehört. Allein es zeigte sich, dass die Liebe des einzelnen und der großen Masse zu Sport und Spiel zur Naturgewalt geworden sind. Schnell erhob sich das sportliche Leben wieder. Fast erschrak man vor der Vergesslichkeit und Schnellebigkeit der Zeit, die sich über das  Fehlen so vieler Vereinskameraden auch in Endenich hinwegsetzte. Gut zwei Drittel der aktiven Mitglieder kehrten nicht mehr zurück. Heinrich Zündorf, Jupp Nettekoven, Karl Lohmer, Toni Koep, Josef Brust, Egon Weber und nicht zuletzt immer wieder Albert Münz opferten sich für den Neuaufbau des Vereins auf. Und es gelang. Man spielte zunächst in der Kreisklasse als Gast auf dem Uni-Platz, da die eigene Sportanlage restlos zerstört war und normalisierte allmählich das Vereinsleben. In der Spielzeit 1950/51 gelang der Aufstieg in die Bezirksklasse, nachdem man Bonner Kreismeister geworden war. 1956 wurde die Übergabe der neuen städtischen Platzanlage „Im Vogelsang“ freudig begrüßt. Nun hatte man wieder eine würdige Bleibe, für deren Errichtung sich besonders der damalige Bürgermeister Heinrich Stelling sehr verdient gemacht hat. So waren wieder alle Vorkriegsbedingungen geschaffen, die vor allem ein erfolgreiches Jubiläumsjahr versprachen, als es ausgerechnet in der Spielzeit 1957/58 nach einem großen Start nicht mehr klappen wollte. Der Abstieg der ersten Elf war nicht mehr aufzuhalten. Und dennoch. Ist dies ein Grund zur Resignation ? Vielleicht ist das Leben eines Vereins dem menschlichen Dasein so ähnlich, weil es ja das Leben vieler Menschen ist. Auch diese Menschen resignieren nicht, wenn in ihrem Vorwärtsdrängen einmal etwas schief läuft. Der gute Geist, der beim FV Endenich durch Jahrzehnte immer der gleiche war, das Wesen, den Charakter. Sorgen wurden überwunden, der Freude am Sport wurde gedient und so soll es auch im Jubeljahr und in der Zukunft stets bleiben.

Josef Holthausen









Der Gesamtvorstand im Jubiläumsjahr
v.l.n.r. stehend: Heinz Jungheim jr., Theo Hardt, Werner Steffen, Heinr. Nathan, Walter Beusch, Franz Schumacher, Karl Jander
v.l.n.r. sitzend: Jakob Heinen, Jos. Strunck, Heinr. Jungheim sen., Werner Vieten, Albert Münz, Heinz Stelling, der verdienstvolle Förderer des Sportplatzneubaus.
(Foto mit Namen erschien in der Festzeitschrift)

60 Jahre FVE

Im August 1968 feierte der Verein sein 60jähriges Bestehen, wobei die Mitbegründer Heinrich Bungardt, Hubert Hoff und Albert Münz anwesend waren.
Der Vorsitzende Albert Suhrke konnte dabei 15 Mitglieder mit der goldenen Ehrennadel auszeichnen, u.a. Werner Vieten den früheren Vorsitzenden des Vereins.

 

FVE in den 60ziger und 70ziger Jahren

 In diesen Jahren pendelte man stetig zwischen 1., 2. und 3. Kreisklasse.


Erste Mannschaft 1963/64 - Erste Kreisklasse


Meistermannschaft 1969/70, Aufstieg in die 2.Kreisklasse

 
FVE 1972
Sobotta, Braun, Schneider, Wolber, Röhrig, Wefers, Prill, Schlandern, Boley, Trainer Kluxen, Vorsitzender Waldbrühl
unten: Halfen, Kosak, Hardt

 
Meistermannschaft 1978/79, Aufstieg in die 2. Kreisklasse
oben v.l.n.r.:
Vorsitzender Willi Halfen, Klaus Schmidt, Willi Schlebusch, Hans Schlebusch, Karl-Heinz Röser, Eckhardt Gunther, Detlef Schlandern, Wolfgang Molitor, Dieter Kreuscher, Trainer Günter Vollberg
unten v.l.n.r.:
Kurt Werner, Gert Schwenteit, Jürgen Pleines, Heinz Schlebusch, Martin Hardt, Hans-Günther Vollberg, Peter Fechner

FVE in den 80ziger und 90ziger Jahren


Meistermannschaft 1983/84 - Aufstieg in die Kreisliga B
stehend: Vorsitzender Willi Halfen, Peter Fechtner, Willi Schlebusch, Trainer Friedhelm Stoffels,Toni Halfen, Achim Foitzik, Hans Wefers, Kalle Nitsche, Wilfried Dehenn, Harry Guschmann, Betreuer Hans Müller.
knieend: Heinz Schlebusch, Heinz Jungheim, Kurt "Molle" Werner, Jürgen Foppe, Karl-Heinz Lohmer.

 
Zweite Mannschaft 1986
stehend v.l.n.r.: Rolf Ringle, Peter Tänzer, Jürgen Schmitz, Frank Schulke, Paul Meis, Jürgen Kneip, Helmut Stoffels.
knieend: Karl-Heinz Nitsche, Molle Werner, Harry Lichtenhahn, Gerd Jungheim, Walter Schuhmacher, Heinz Jungheim.


Zweite Mannschaft 1996
stehend v.l.n.r.: Trainer Heinz Schlebusch, Betreuer Franz Velten, Willi Boltersdorf, Harry Boltersdorf, Frank Burneleit, Guido Schweitzer, Wilfried Dehenn, Oliver Klein, Hans Wefers, Theo "Dötz" Hardt.
knieend: Jürgen Linnerz, Achim Dietz, Guido Müller, Jürgen Foppe, Jörg Ruhnau, Andreas Velten, Gerd Jungheim, Stefan Hospes.

Erst 1991 gelang als Staffelsieger der Kreisliga B die Rückkehr ins „Oberhaus“ , wo man in der darauf folgenden Saison 91/92 sofort die Vizemeisterschaft errang. Ein Jahr später, in der Spielzeit 92/93 wurde man Kreismeister und stieg in die Bezirksliga auf. Dort konnte man sich jedoch nur eine Saison halten und es ging wieder runter in die Kreisliga A.


100 Jahre FVE mit Aufstieg in die Bezirksliga und Pokalsieg

Zum Jubiläum gelang dem FVE der große Wurf. Als Tabellenzweiter kehrt der FVE über die „Quotenregelung“ zurück in die Bezirksliga, das dritte mal seit Wiederaufnahme des Spielbetriebs 1948. Am 16.09.2008 gewann der FVE zudem erstmals in der Vereinsgeschichte den Bonner Kreispokal. Im Finale wurde der Landesligist VfL Alfter mit 3:1 besiegt.


Aufstieg in die Bezirksliga und Gewinn des Kreispokals

Abgerundet wurde das freudige Ereignis durch den Aufstieg der Zweiten Mannschaft in die Kreisliga B. Es ist übrigens ebenfalls erst der dritte Aufstieg in die Kreisliga B seit 1948. Zuvor gelang dies nur in den Spielzeiten 92/93 und 96/97.


Aufstieg in die Landesliga

Am 20.05.2012 erfolgte der bis dato größte Erfolg der Vereinsgeschichte. Durch einen 2:0 Heimsieg über den VfL Meckenheim gelang dem FVE erstmals der Aufstieg in die Landesliga.


20.05.2012 - Bezirksligameister und Aufstieg in die Landesliga

In der Spielzeit 2012/13 war das nächste "historische" Highlight zu verzeichnen. Die Zweite Mannschaft steigt am 26.05.2013 nach einem 2:0 über Fortuna Bonn III vorzeitig in die Kreisliga A auf.
Auch das hatte es zuvor noch nie beim FVE gegeben.


09.06.2013 - Meister der Kreisliga B1 und Aufsteig in die Kreisliga A - FVE Zweite Mannschaft

 

Frauenteam

Seit der Saison 2006/07 nimmt der FVE mit einer Frauenmannschaft am Spielbetrieb teil und liegt damit im Trend des DFB, der einen enormen Zuwachs an weiblichen Spielern verzeichnet.
In der Saison 2010/11 wurde die Mannschaft souverän Kreismeister und stieg in die Bezirksliga auf.


Kreismeister 2010/11 und Aufstieg in die Bezirksliga
stehend v.l.n.r.: Florian Vianden, Arta Misini, Marina Wagenfeld, Jamsin Koller, Melanie Gippert, Jasmin Schmies, Sabrina Gretzbach, Sven Nagel, Rainer Adams.
knieend: Maike Woznitza, Jule Häck, Maria Block, Canan Eroglu, Sheryn Adams, Maike Krant, Carina Vianden, Lisa Bischoff


Jugendabteilung

Die Jugendabteilung des FVE gehört zu den Mitgliedsstärksten in Bonn. Es spielen stets über 10 Jugendmannschaften um Meisterschaftspunkte, darunter auch Mädchenteams. Unsere Kleinsten, die Bambinis, jagen ebenfalls mit viel Begeisterung dem Ball hinterher.


Sportplatz

Heimspiel- und Trainingsplatz ist seit 1981 die Bezirkssportanlage West im Herzen von Endenich. Hierzu gehört auch die Josef-Strunck-Halle, benannt nach dem ehemaligen Vorsitzenden des Ortsausschusses und Vorstandsmitglied des FVE. Besonders stolz ist der Verein auf sein Clubhaus, das weitgehend in Eigenarbeit (mit Hilfe zahlreicher Sponsoren) auf dem Sportgelände errichtet wurde. Trotz vieler Probleme und Hindernisse konnte es pünktlich zur 90-Jahr-Feier am 8.8.1998 eingeweiht werden.


Einweihung der Bezirkssportanlage West am 18.07.1981

 

Eine Auflistung unserer Vorsitzenden findet ihr HIER

Alle Tabellen nach dem zweiten Weltkrieg findet ihr HIER

 Hans Wefers

Belegungsplan Sportplatz Hinrunde 2017/18

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